Nein zur Prämienverbilligung – Myrian Kobler Betancourt

Liebe Reinacherinnen und Reinacher, die Initiative Prämienverbilligung ist gut gemeint – leider kann sie sehr wenig bewirken. Damit kann man nur die Symptome, nicht aber die Ursachen bekämpfen. Tatsache ist, dass mit der Annahme der Initiative, die Kantonsfinanzen auf einen Schlag mit 75 Millionen Franken pro Jahr belastet werden. Wie wird der Kanton diesen Betrag finanzieren? Es gibt drei Möglichkeiten: Steuern erhöhen, noch mehr Schulden machen oder sparen. Welche Variante ist die bessere? Eine Steuererhöhung bedeutet, dass die Steuerzahler etwa 70% bis 80% mehr Steuern bezahlen werden. Schulden an. häufen bedeutet rote Zahlen schreiben. Wenn man die jetzigen Finanzen betrachtet, schreibt Baselland schwarze Zahlen. Was bedeutet die Variante sparen? In welchen Bereich soll gespart werden? Die Schweiz braucht eine Kostenbremse im Gesundheitswesen. Für Medikamente bezahlen wir in der Schweiz teilweise das Fünffache wie im Ausland. Zahlreiche Eingriffe werden stationär im Spital vorgenommen, statt ambulant. Mit dem elektronischen Patientendossier können Millionen gespart werden. Die CVP-Kostenbremse-Initiative wird die Bundes- und die Kantonsfinanzen nicht belasten, sondern entlasten. Deshalb ein Nein für die Prämienverbilligungs-Initiative. Unterschreiben Sie die Kostenbremse-Initiative hier:

www.kostenbremse.ch.

Myrian Kobler-Betancourt,

CVPEinwohnerrätin

BUM und PLAKO Kommission

By | 2018-11-19T16:19:19+00:00 November 19th, 2018|Allgemein|