Wunsch nach transparenter Providerwahl – Myrian Kobler-Betancourt

Liebe Reinacherinnen und Reinacher,

die Geschichte der Providerwahl be­gann vor mehr als zwei Jahren. Zuerst kam die Initiative für einen sofortigen Ausstieg aus der InterGGA, dann kam die Abstimmung. Dank des eindeutigen Abstimmungsresultats wurde die Ge­meinde verschont, einen Schadenersatz von 1.5 Mio Franken an die InterGGA zu bezahlen. Über ein Jahr haben sich die Kommissionsmitglieder mit Pros und Kontras über den Ausstieg aus der InterGGA und dem Verblieb beim Signallieferanten Quickline befasst. Die verursachten jährlichen Kosten von der Zwischenvermittlung der InterGGA mit der Quickline und die unregelmässigen Zahlungen von Provisionen an die Ge­meinde hat die BUM Kommission ver­anlasst, sich so zu entscheiden. Die Fraktion (CVP; BDP; GLP) hat einen zusätzlichen Antrag zur Prüfung eines ordentlichen Ausstieges gestellt, welcher vom Einwohnerrat gutgeheissen wurde. Leider hat sich jetzt herausgestellt, dass dieser zusätzliche Antrag die Auswahl eines neuen Providers stark einschränkt, weil dieser die bisherigen Leistungen verlangt. Die Beschwerde des Providers Improware hat die Gemeinderätin Doris Vögeli dazu bewegt, das laufende Verfahren sofort zu stoppen und neu zu starten. Ob sich eine neue Projektgruppe bilden wird, ist noch of­fen. Klar ist, dass der kritisierte Gemeinderat von Oberwil nicht mehr bei der Projektgruppe dabei sein wird. Die Ge­meinderätin bemüht sich, neutral zu bleiben und eine transparente Provider­wahl durchzuführen. Sicher ist auch, dass der Signallieferungsvertrag gekün­digt wird. Als Nächstes wird dem Ein­wohnerrat ein geänderter Antrag mit ei­nem neuen Text präsentiert.  Die getroffenen Massnahmen sollen allen Anbietern ein transparentes Verfahren gewährleisten.

Myrian Kobler-Betancourt,

CVPEinwohnerrätin

BUM und PLAKO Kommission

By | 2018-11-19T16:53:17+00:00 November 19th, 2018|Allgemein|